Aufregung um verletzte Greenpeace Aktivistin

Gerade kursiert ja wieder ein neues Video zur Debatte um die Probebohrung rund um die kanarischen Inseln. Greenpeace Aktivisten fahren mit zwei Schlauchbooten um 2 Tanker rum welche durch die Marine beschützt werden – dabei kommt es zu Auseinandersetzungen infolge dessen wohl eine Aktivisiten sich den Arm bricht – hier das besagte Video:

Erstmal muss man sich die Frage stellen, was genau die Aktivisten erreichen wollten. Auch ganz klar ersichtlich ist, dass die Aktivisten scheinbar in voller Fahrt frontal auf die Seite des Tankers zusteuern bevor sie von einem Boot der Marine gerade noch gerammt werden – sie wären sonst gegen die Tankerwand gekracht.

Hinter dem zuerst gerammten Boot war nun das andere Boot, da fuhr die Marine dann drauf und dabei wurde dann eine verletzt – Pech gehabt eben, von Absicht keine Spur.

Die Rammung des ersten Bootes ist vollkommen nachvollziehbar – es steht der Schutz des Tankers im Vordergrund und wenn ein kleines Boot mit Vollgas auf die Seitenwand eines Tankers zuhält dann ist das eine höchst brisante Situation die es um alles in der Welt zu vermeiden gilt. Die Marine hat vollkommen korrekt gehandelt – es gibt genügend radikale Gruppen die vor nichts zurückschrecken würden.

Aber die Leute sehen nur die reisserische Überschrift gepaart mit geschnittenen Szenen eines Videos und schon werden die Ölkonzerne verflucht.

Man sieht allerdings nicht, dass irgendwelche marokkanischen Boote von den Aktivisten „gestört“ werden. Das mag vielleicht daran liegen, dass die nämlich schießen würden.

Natürlich wird alles per Video dokumentiert und natürlich finden sich viele Gläubiger – niemand hinterfragt überhaupt den Sinn einen bewachten Tanker Konvoi mit 2 Schlauchbooten zu „attackieren“ – das ist eine Gefahr für alle Beteiligten und daher von der Marine zu verhindern.

Greenpeace Aktivisten agierten schon immer so – hauptsache Aufsehen. Es geht nicht um die Umwelt, denn keiner von Ihnen bringt auch nur ansatzweise Lösungsvorschläge für eine Welt die auf Öl aktuell angewiesen ist – und das bezieht jeden einzelnen Bewohner dieser Welt mit ein – es steht aber natürlch jedem frei, dass er wieder in einer Höhle wohnt, sich von Insekten ernährt und der bösen kapitalistischen Welt den Rücken kehrt – macht doch.

Aber nein – auf den komfort des gut beheizten Wohnzimmers inkl. TV und Internetanschluss und Discount Brot aus dem Supermarkt will heute auch keiner – dann frage ich euch, wie Ihr es vertreten wollt, dass Ihr Konzerne kritisiert die euch GENAU DIESEN Luxus überhaupt erst ermöglichen? Es ist schon richtig fragwürdig, mit welchen Gedanken sich so manche Planetenbewohner den ganzen Tag beschäftigen, wenn sie so einfache Gedankengänge nicht verfolgen können.

Klar. Stoppt Repsol. Dann kommt eben Marokko. Pech eben – seid Ihr dann glücklicher? Ist die Welt dann besser? Scheinbar braucht Ihr weder Wirtschaft noch Beschäftigung, scheinbar habt Ihr vergessen, WER euch euren Lebensstandard überhaupt ermöglicht. Wenn Ihr diesen nicht wollt oder meint, Ihr braucht ihn nicht: Dann konsumiert ihn auch nicht – geht in den Busch, sucht euch eine Höhle und lebt in Frieden mit dem Gedanken, dass ihr nicht mehr Teil des Problems seid.

Umweltschutz – sofern er durchdacht und nachhaltig ist – ist eine feine Sache, die es sich zu unterstützen lohnt. Aber für manchen Schwachsinn zeige ich kein Verständnis, schon gar nicht, wenn er von Leuten kommt die scheinbar nicht die geringste Fähigkeit besitzen über Ihren Tellerrand hinaussehen zu können.

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