Der erste und (vorraussichtlich) letzte Calima/Scirocco 2014

Das Jahr 2013 beschehrte unserer Insel gleich mehrere Calimas/Sciroccos und man konnte fast im Wochentakt mit Temperaturen um die 40° C rechnen, die dann auch gerne eine Woche lang anhielten.

2014 war da bisher gemächlicher, wir hatten sogar ein- zweimal Regen mitten im Sommer was schon ungewöhnlich genug ist.

Nun hat jetzt keiner mehr damit gerechnet, dass wir dieses Jahr noch einen Calima/Scirocco erleben werden, aber siehe da! Nicht lange nach dem starken Regenguss über Teneriffa (wie jedes Jahr übrigens, ist nicht unbedingt was besonderes) hat uns doch tatsächlich noch eine Hitzwelle eingeholt – und sie wurde sogar relativ genau vorhergesagt – was außergewöhnlich ist eigentlich.

So ein Calima/Scirocco – das sind eigentlich zwei unterschiedliche Dinge, vermute ich, aber ich hatte noch nicht die Musse herauszufinden, was der Unterschied tatsächlich ist – bedeutet eigentlich nur, dass der Wind die Luft aus der Sahara herüber trägt. Mit dabei meistens eine Menge Sand und wunderbar warme Hitze.

Die Hitze finden nun einige nicht so wunderbar und den Sand auch nicht – ich mag das, weil es eben was besonderes ist und ich friere schnell, daher mag ich das und freue mich jedesmal!

Mit Kleidung draußen herumrennen ist dann eher nicht anzuraten und gerne kommt es vor, dass die Nase und die Augen brennen. Das liegt schon daran, dass es sehr trocken ist und aber auch daran, dass eine Menge Sand und Staub mit der Luft herumgetragen wird.

So genieße ich diesen Calima während andere darüber meckern. Versteh ich gar nicht, tut doch keinem was und wegen der Temperatur sind wir schließlich alle hier, oder nicht? Soviel mehr bietet die Insel auch nicht, wenn wir es ganz genau nehmen und deswegen kommen mitunter auch die Touristen.

Wie auch immer, hauptsache es regnet nicht, denn das kann ich gar nicht leiden und wenn es nach mir geht, dann kann es gerne noch ein paar Tage so heiss bleiben wie jetzt.

For einigen Jahren hatten wir aber auch einen Calima der besonderen Art und das Quecksilber Thermometer (maximal 60°C) ist nach oben explodiert. Dabei verkohlten auch schon mal Pflanzen. Ja, die waren innerhalb von 30 Minuten einfach .. weg 🙂

Wir bereiten uns daher für den Winter vor. Da es dann auch mal stark regnen kann und hin und zumindest die Möglichkeit besteht, dass ein Sturm über die Insel zieht muss man die ein oder andere Maßnahme nach dem Sommer treffen, ist aber eigentlich halb so wild.

Hier hat man sich eher daran gewöhnt, dass man ständig Sachen draußen lassen kann und da muss man mal einfach wieder für Ordnung sorgen, damit nichts weg fliegt.

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